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"Apple Produkte sind gemacht, um deine Privatsphäre zu schützen." -so Apple 🍎

Selbst wenn ein iOS-Gerät offline ist & Bluetooth "ausgeschaltet" ist, ist dieses mittels Bluetooth-Bacon ortbar. Apple nennt dies das "Find My Device"-Feature.

🇬🇧wired.com/story/apple-find-my-

Mag nützlich sein, wenn man sein Gerät verliert. Der Preis ist allerdings die ständige Ortbarkeit. Der Werbeindustrie & dem Überwachungsstaat gefällt das.

Lasst euch nicht von Werbeversprechen täuschen und holt euch ein freies OS 😉

@mrdatenschutz @nuron und jetzt lies noch mal genau an, bevor du so einen Quatsch vorbereitest (BTW.: man kann das auch komplett abschalten und es ist by default auch abgeschaltet.) mactechnews.de/news/article/So

@kraehenpost
Das "Find My Device" Feature funktioniert wie beschrieben 😉 Ergänzend hast du Recht: Man muss es aktiv anschalten! Das als inhaltliche Ergänzung. Danke! :)

Ebenso darf man aber nicht vergessen:

"Wenn Sie WLAN oder Bluetooth im Kontrollzentrum deaktivieren, wird nur die aktuelle Verbindung getrennt. Die Module laufen jedoch im Hintergrund weiter, um z. B. mit Apple Watch, AirPlay oder AirDrop kommunizieren zu können."

🇩🇪heise.de/tipps-tricks/iOS-11-W

@mrdatenschutz Ich weiß nicht genau, ob das einen Unterschied für Sie macht, aber es ging NICHT um zu ortende iOS Geräte, sondern um zugeklappte Macs, die über die Bluetoothverbindungen anderer iOS Geräte in der Nähe lokalisiert werden können. 😉

@herrselent
Es geht wie Sie sagen um Lokalisierung. Zweck ist primär, dass Geräte gefunden werden. Soweit so gut. Gleichsam ist damit einhergehend die Erstellung eines Standort- bzw. Ortungsprofils möglich. Jedes Apple-Gerät kann als potenzieller Empfänger der verschlüsselten Bacon-Information in Betracht kommen, sodass Begehrlichkeiten aus Politik / Wirtschaft nach diesen Daten erwachsen können :)

@mrdatenschutz Das ist mir durchaus bewusst. Der Wired-Artikel beschreibt recht anschaulich welche komplizierten Mechanismen involviert sind: Ich würde mal behaupten @Threema könnte von dieser Art der Verschlüsselung und Anonymisierung lernen. ;-) Das sagt übrigens Green dazu: "I have not seen anyone actually deploy anything like this to a billion people. The actual techniques are pretty well known in the scientific sense. But actually implementing this will be pretty impressive." just sayin 🤔

@herrselent
Hehe der Punsh an Threema 😅 Die müssen definitiv noch etwas lernen 😉
Super ist, dass Apple sich bemüht und Verschlüsselungsaspekte massentauglich ausrollt. Man sollte nur nicht vergessen, dass Datenschutz für Apple nur ein Marketing-Instrument bzw. eine Selling-Story ist, die stets mit der Wirklichkeit abgeglichen werden soll. Denn wer den Schlüssel (NSA-Partner🍎) hat, der kann das Schloss öffnen.

So und nun dürfen sich alle über iOS und Android und Ubuntu Touch streiten 😜😉

@mrdatenschutz Mir ist durchaus bewusst, dass überall dort, wo Funktechnologien eingesetzt werden immer irgendwie Möglichkeiten bestehen werden, lokalisiert zu werden. Ich nehme Apple aber einen solchen Schritt (kein Hintertürchen für NSA & Co. zu haben) eher ab, als bspw. @Google oder @facebook ;-) Danke übrigens für das faire Diskutieren.👏

@herrselent
Genau :) Jede Funk-Technologie birgt gewisse Gefahren (wie auch Chancen). Apple wirkt da - schon allein wegen dem Geschäftsmodell - vertrauenswürdiger als Facebook oder Google. Letztendlich sind es aber alles PRISM-Partner. Da kann man m.M.n. nicht differenzieren 😉

Eine schöne faire sachliche Diskussion :)

@mrdatenschutz Ja, gezwungenermaßen sind sie PRISM Partner, eben durch den Patriot-Act. ABER, Apple und Microsoft haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie das nicht tolerieren und sind gerichtlich dagegen vorgegangen (vgl. m.spiegel.de/netzwelt/netzpoli und itespresso.de/2014/09/02/patri) Neuere Belege habe ich gerade nicht zur Hand. Gut @microsoft macht bei seinem Office365 Produkt schlampige Arbeit (vgl. heise.de/select/ix/2019/5/1907).

@mrdatenschutz @apple und @microsoft schmeiße ich deswegen nicht in denselben Topf wie @facebook und @Google , da die beiden letztgenannten damit eben Geld verdienen, Daten zu sammeln und weiterzuverkaufen.

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